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Montag, 24.04.2006

Borderline-Borderland (*T*)

Dieser Artikel kann bei einigen Personen möglicherweise negative und unangenehme Erinnerungen bzw. Gefühle hervorrufen
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Extrem verletzlich - Borderline in der Presse

Niemand besser als die Betroffenen wissen, wie stiefmütterlich das Thema Borderline in der Presse behandelt wird, obwohl es in den letzten Jahren einige Erklärungsansätze in verschiedenen Medien gab. Nicht immer geht es ohne Effektehascherei ab und nicht selten werden, am Borderline-Sydrom Erkrankte in der Presse kriminalisiert. Dabei weiss kaum einer der nicht Betroffenen, was Borderline wirklich bedeutet und wie schwer der Umgang mit der Persönlichkeitsstörung wirklich ist.

Das ZDF beschreibt die Persönlichkeitsstörung Borderline und dessen Begleitumstände ziemlich treffend in einem Artikel.

Borderline-Netzwerk.info

Sonntag, 23.04.2006

Krise mit sich selbst - Andere Länder, andere Versorgung: Österreich

Psychisch Kranke gibt esnicht nur in Deutschland sondern in jedem anderen Land. Allerdings unterscheiden sich die Versorgungssituationen in Krisenfällen erheblich:

Die Versorgungssituation für psychisch Kranke unterscheidet sich in Deutschland und Österreich in einigen Punkten.

Wie hoch ist die Versorgungsdichte in Österreich für psychisch kranke Patienten?



In Deutschland werden die meisten Therapien von der Krankenkasse übernommen.



Wie sieht die Situation in Österreich aus?



Leider ist die Versorgungssituation in Österreich nicht annähernd so gut wie in Deutschland. Meines Wissens nach wird in Österreich überhaupt erst seit ungefähr sechs Jahren Psychotherapie von der Krankenkasse bezahlt. Mittlerweile gibt es Listen mit ?Vertragstherapeuten? die man bei der Krankenkasse anfordern kann. Diese von der Krankenkasse bezahlten Therapieplätze sind natürlich heiß begehrt und schwer zu bekommen. Es ist in Österreich kein Problem innerhalb von ein paar Tagen einen Therapieplatz zu bekommen, vorausgesetzt man hat das nötige Geld dafür.



Wie sieht dieselbe Situation bei Krisen aus? Werden Patienten im Falle einer Krise sofort psychiatrisch versorgt?



In Krisensituationen ist es kein Problem stationär aufgenommen zu werden, sofern man das möchte. Ein guter Tipp ist auch immer der Psychosoziale Dienst bei dem man auch telefonisch Auskunft bekommt wenn man nicht genau weis an wen man sich wenden soll. Nachts ist es auch kein Problem einen Notarzt zu rufen der dann auch im Notfall einfach mit Medikation die Situation überbrückt, oder eine Einweisung veranlässt.

(SK)



Borderline-Netzwerk.info

Borderline Netzwerk Themenchat 19.04.2006

Thema : Virtuelle und reale Welt - wo sind wir zu Hause ?
Moderatoren : BrokenWing und samantha


In diesem Themenchat ging es um die Disskusion in welcher Welt wir denn zu Hause sind - ob virtuell, also in Forum und Chat, oder real mit Freunden und Treffen und von Auge zu Auge .


Im großen und ganzen ergab es sich, dass die virtuelle Welt ins besondere für BLer/innen eine sehr wichtige Welt ist , da sich hier das Nähe-Distanz Problem nicht bzw.: nicht wirklich ergibt und es im virtuellen viel leichter fällt etwas zu erzählen und sich Hilfe zu holen .


Jedoch ist die reale Welt genauso wichtig, da es virtuell keine herzlichen Umarmungen gibt die man spühren kann . Auch wenn das Nähe-Distanz Problem vorhanden ist, braucht jeder mal eine herzliche Umarmung und die ist durch die virtuelle Welt nicht zu ersetzen . Im realen ist die soziale Facette des Lebens gegeben, die virtuell nicht bzw.: nicht so vorhanden ist .


Freundschaften die man virtuell findet, sind viel leichter und schneller auseinander zu brechen als reale, weil es sich oftmals ergibt, dass nach 2-3 Wochen wo man nichts virtuell von sich hören/lesen lässt, eine Freundschaft bzw.: die Kontakte miteinander viel schneller und leichter abbrechen als real .

(ku)
 Borderline-Netzwerk.info

Samstag, 15.04.2006

Sucht auf Zwang oder zwanghafte Sucht?

Nach den eine Zwangspatientin bei den zuständigen Stellen des Landkreises F. um Hilfe wegen zwangsbedingten Mehraufwendungen beantragt hatte und demzufolge auch per Antrag Unterstützung wegen erhöhter Nebenkosten stellte, hat der zuständige Landkreis die Hilfe bisher versagt.
Man geht davon aus, dass finanzielle Hilfe die Zwangskrankheit der Patientin lediglich unterstützt und eine erfolgreiche Therapie verhindere. Ebenso hat man in einem Schreiben an den Anwalt der Patientin die Zwangserkrankung de facto mit einer Suchterkrankung verglichen. Die Behörde unterstellt der Patientin, lediglich Mittel zur Finanzierung ihrer Sucht (Zwangszustand) zu begehren. Somit unterstellt man der Patientin indirekt, an ihrer Erkrankung selbst Schuld zu tragen und sie habe somit mit den Konsequenzen ihrer Erkrankung zu leben. Ausserdem sei es ihr ja jederzeit möglich, ihre Sucht (Zwang) zurückzufahren und die damit verbundenen Kosten zu senken.
Borderline-Netzwerk.info

Mittwoch, 12.04.2006

Obdachlos und happy.


Nach einem Bericht von Tossnet.de ist die Zahl der psychisch erkrankten Obdachlosen in Deutschand, in den letzten jahren sehr stark angewachsen, ein Zeichen für eine verfehlte Sozialpolitik der Länder und des Bundes.

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Wenn das Leben unerträglich wird ? Rehaeinrichtung für Borderline-Patienten in Kempten


Dass das Leben mit dem Borderline-Sydrom nicht einfach ist, wissen Betroffene und Angehörige nur zu gut. Die Betreuungsmöglichkeiten wachsen, auch wenn die meisten regional begrenzt sind. Die Psychologin Dr. Eva-Maria Marischka berichtet über eine Rehabilitationseinrichtung
für Borderlinepatienten in Kempten im Allgäu.

www.borderline-netzwerk.info

Erfahrungen austauschen ? Der BN Themenchat

Ein Selbsthilfeforum zu betreiben bedeutet nicht nur, Hilfe zur Selbsthilfe zum Nachlesen zu erfahren. In vielen Fällen ist es auch von Vorteil, sich auch selbst mit Betroffenen zeitgleich aus zu
tauschen. Eine wichtige Form des Austausches im Borderline Netzwerk ist der Themenchat. Dazu ein Gespräch mit den Themenchatmoderatoren:

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Mittwoch, 05.04.2006

Das Projekt Borderline-Netzwerk Newsletter



Jeder Verein und jede Interessengruppe ist daran interessiert, wichtige Informationen über das eigene Tun, wirkungsvoll nach aussen zu tragen. Das Borderline-Netzwerk hat dafür das Format eines Newsletters gewählt, der in monatlichen Abständen veröffentlicht wird.
Im Interview dazu Floh,
AK-Leitung Öffentlichkeitsarbeit, Regionale Ansprechpartnerin Esslingen/Stuttgart, TZ ? Mitarbeiterin:


Das Borderline-Netzwerk erweitert seine Öffentlichkeitsarbeit um einen Newsletter. In welcher Form wird er an die User gelangen?
Er wird in Form einer Mail verschickt. Abbonnieren kann man ihn
unter www.borderline-netzwerk.info, zu dem besteht die Möglichkeit ihn sich auch monatlich nach Hause in den Briefkasten senden zu lassen. Allerdings auf dem Postweg für 1, 50 ? für Betroffene und 2, 00 ? für Kliniken, Praxe und Institutionen. So könnte er für Patienten aushängt werden.


Welche Themen wird er beinhalten?


Zum einen wird unser Newsletter über den Verein Borderline-Netzwerk e.V. informieren, Neuerungen, Projekte und weiteres. Außerdem informiert er über die Belange Betroffener und versuchte das Thema, der Borderline Persönlichkeitsstörung tranzparenter zu machen. Er wird über Termine informieren, Vorträge, Fernsehberichte, Büchertipps.


Wie umfangreich wird der Newsletter werden?

Wir denken, dass es von Monat zu Monat unterschiedlich sein kann, je nach dem wieviele Themen es gibt. Er wird aber übersichtlich bleiben, so dass er leicht zu lesen ist.


Ist es ein Projekt, welches von allen Usern des BN getragen wird?

Wir arbeiten zusammen, fragen was alle interessiert und wer gern mitarbeiten möchte, jeder kann sich einbringen und teilnehmen.









Man kann sich also freuen, regelmässig über Aktivitäten des Borderline-Netzwerkes lesen zu können.
www.borderline-netzwerk.info

Borwin Bandelow: Psychopathen im Rampenlicht




?Ist Michael Jackson wirklich ein ganz Schlimmer oder tut er nur so verrückt, um in die Schlagzeilen zu kommen??
Dieser Frage geht Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Borwin Bandelow in seinem Buch ?Celebrities. Vom schwierigen Glück, berühmt zu sein?, nach. Udo Taubitz rezensiert das Buch Bandelows in Deutschlandradio
Kultur.

Bandelow ist ein
bekannter Angstforscher. In seinem Buch legt er zahlreiche Prominente auf die literarische Couch und attestiert ihnen Persönlichkeitsstörungen. Marilyn Monroe, Elvis Presley, Curtney Love und Janis Joplin sind nur einige wenige, die Taubitz in
seiner Rezension erwähnt.
Borwin Bandelow: Celebrities. Vom schwierigen Glück, berühmt zu sein
Rowohlt Verlag,
Reinbeck 2006, 256 Seiten
www.borderline-netzwerk.info

Von Reichen und Schönen und Irren - Persönlichkeitsstörungen als Markenzeichen

Sie ist bekannt wie ein bunter Hund, sie ist berühmt, exzentrisch und das, was ein normaler Mensch als "Blondchen" bezeichnen würde. Die Rede ist von Paris Hilton, der Erbin des Hilton-Imperiums. Im Normalfall wundert sich Otto Normalleser lediglich und blendet die Skandalstories der Reichen und Schönen nach dem Lesen wieder aus. Bei Paris Hilton lohnt es sich allerdings, etwas näher hinzischauen.

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Samstag, 01.04.2006

STEPPS-Programm ? Emotionsmanagement und Borderline

Der Name Borderline, bezeichnet
ein Krankheitsbild, das Experten als ein bis dato als nicht
einzuordnende Grenzfälle, zwischen Psychose und Neurose,
bezeichneten. Die Borderline-Persönlichkeitsstörung
wird auch als emotional instabile Persönlichkeitsstörung
bezeichnet.

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Borderline Netzwerk e.V.


Das Borderline Netzwerk stellt sich vor.
Das Borderline Netzwerk ist ein deutschlandweites Netzwerk für alle, die sich mit der Borderline-Persönlichkeitsstörung konfrontiert sehen.
Dieser Weblog ist nur ein kleines Sprachrohr des Netzwerkes, es informiert über Borderline, seine Auswirkungen und seine Behandlungsmöglichkeiten, es soll auch als fester Bestandteil der BN deren Aktivitäten dokumentieren. Sicherlich gibt es genug Literatur und Webseiten im Internet, die diese Persönlichkeitsstörung bis ins Detail erläutern und analysieren. Wir wollen hier nicht eine weitere Borderline-Test-Erklärungsseite eröffenen. Dieser Weblog soll, neben der Tagebuchfunktion für das Borderline-Netzwerk auch Hinweise auf andere Therapiemöglichkeiten, Webseiten, Literatur, Psychologie sowie regionale und überregionale Aktivitäten und Selbsthilfegruppen geben. Ausserdem soll es über internationale Seiten und ebenso Onlineinhalte, die mit Borderline in Verbindung stehen, informieren.